Dank an meine Lehrer und Wegbegleiter
Mein Dank gilt meinen Lehrern, Mentoren und Wegbegleitern
Mein Lebensweg hat mich gelehrt, dass es möglich ist, sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen. Dafür braucht es offene Augen und gespitzte Ohren, Mut, Vertrauen in die eigene Wahrnehmung – und vor allem die richtigen Menschen zur rechten Zeit. Ich hatte das große Glück, auf meinem Weg von der Schule bis zur Praxis genau diesen Menschen zu begegnen.
Das Fundament verdanke ich meiner ersten Grundschullehrerin in Soest, Hilde Weigel. Mit viel Liebe zu Kindern, Struktur und Geduld erklärte sie uns die Welt und weckte in mir die Fähigkeit, fasziniert zuzuhören und den Fokus auf das Wesentliche zu richten.
Die Freude und Neugier begleitete mich weiter an das Conrad-von-Soest-Gymnasium. Mein herzlicher Dank gilt den dortigen Lehrkräften, allen voran auch meinem Klassenlehrer Werner Braukmann. Durch seine motivierende Art schenkte er mir das Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten. Parallel dazu prägte mich die Zeit beim Basketball im BC 70 Soest. Als Playmakerin durfte ich früh lernen, was Fair Play bedeutet, Verantwortung für ein Team zu übernehmen, strategisch zu denken und anderen die Bälle zuzuspielen – Werte, die mich bis heute durch mein Berufsleben tragen.
An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel wurde mein wissenschaftlicher Weg geebnet. Für die gemeinsame, intensive Vorbereitung auf die Prüfungen danke ich meinen damaligen Wegbegleitern Dr. Ulla Molsen, Dr. Reiner Koop und Dr. Marc Langenbeck. Wir haben uns gemeinsam mit Humor, Disziplin und Realitätssinn in alle Prüfungsfächer vertieft.
1993 durfte ich meine Dissertation bei meinem hochgeschätzten Doktorvater, dem Physiker Prof. Klaus Ludwig, in der Zahnärztlichen Werkstoffkunde schreiben und tiefe Einblicke in die wissenschaftlichen Grundlagen der Adhäsivtechnik und vollkeramischen Restaurationen gewinnen.
Direkt nach meinem Examen und der Promotion im Herbst 1994 fand ich in der Gemeinschaftspraxis der Dr. Jens Dibbern, Dr. Ulf Kettner und Axel G. Frey in Fockbek den perfekten Berufseinstieg. Sie schickten mich zu hochkarätigen Fortbildungen und schenkten mir wertvolles Praxiswissen : Bei Dr. Ulf Kettner erlernte ich den schonenden und respektvollen Umgang mit Patienten und Team. Axel G. Frey zeigte mir die praktischen Kniffe des Praxisalltags, und Dr. Jens Dibbern bestärkte mich darin, in jeder Situation die Ruhe zu bewahren – bei meinen ersten Extraktionen führte er mir sprichwörtlich die Hand.
Eine erneute wissenschaftliche Schärfung erlebte ich bei meiner Rückkehr an die Universitätsklinik Kiel von 1997 bis 1999. Unter Klinikdirektor Prof. Dr. Matthias Kern durfte ich im Bereich der modernen Adhäsivtechnik und Vollkeramik arbeiten – Erkenntnisse, die mein heutiges Behandlungsspektrum maßgeblich prägen. Auch die Zusammenarbeit mit meinen tollen Kollegen wie dem heutigen Univ.-Prof. Dr. Stefan Wolfart bleibt mir in bester Erinnerung.
Alle diese Mentoren und Wegbegleiter haben mir vorgelebt, dass fachliche Präzision, Fleiß, Ausdauer, Fair Play und menschliche Wertschätzung untrennbar zusammengehören. Es lohnt sich, am Ball zu bleiben.
Diese Werte bilden das Herzstück meiner eigenen Praxis, die ich seit 2002 führe. Ich möchte diesen Raum nutzen, um meinen Patientinnen und Patienten – insbesondere denjenigen mit Zahnarztangst – mit Empathie und Ruhe zu begegnen.
Meinem großartigen Team möchte ich an dieser Stelle meinen tiefsten Dank aussprechen:
Mein Team ist es, das diese Werte täglich mit mir mit Leben füllt.
Mit diesem Rückblick möchte ich auch anderen Mut machen, Vertrauen in den eigenen Weg zu haben und die Hilfe und Unterstützung anzunehmen, die uns gereicht wird.
Ihre Dr. med. dent. Konstanze Joseph